Wo Vielfalt verkümmert – stirbt auch die Demokratie

Vertreter*innen des Vereins Offene Türen internationaler Treff e.V. beteiligten sich an der Demo „Ein Europa für alle“ am 19. Mai in München 

Ein Beitrag von Katrin Pfeiffer / Fotos: Ina Wölfel

Bunt war es und laut war es – als die Schrobenhausener der Offenen Türen fast pünktlich um 12.00 Uhr am Odeonsplatz in München ankamen. Menschen aller Generationen, Vertreter*innen von Sozialverbänden, Gewerkschaften, Parteien, Menschen mit und ohne Behinderung, Ökofreaks etc. trafen sich an diesem sonnig heißen Sonntag, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen – für „Ein Europa für alle“. Das gleichnamige Bündnis organisierte bundesweit Demonstrationen in sieben großen Städten. Insgesamt waren neben München in Städten wie Frankfurt, Köln und Hamburg am Sonntag zeitgleich 150.000 Menschen auf der Straße – für ein Europa, in dem Demokratie und Vielfalt, Klimaschutz und Menschenrechte sowie soziale Gerechtigkeit unerschütterliche Werte sind.

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Ein Tag für Backgammon und Begegnung

Offene Türen organisierte Tavla-Backgammon-TurnierSchrobenhausen. (oh) Der Verein „Offene Türen – Internationaler Treff“ hatte zum 8. Schrobenhausener Backgammon/Tavla-Sonntag eingeladen und so drehte sich im Jugendzentrum Greenhaus einen Nachmittag lang alles um Backgammon, Tavli, Tavla und Tric-Trac. „Das sind alles Namen für dasselbe Spiel, das weltweit verbreitet ist und für uns durchaus Symbolcharakter im Sinne eines internationalen Selbstverständnisses hat“, erklärt Joachim Siegl, der Vorsitzende des Vereins. „Durch dieses Spiel wollen wir ins Gespräch kommen und gemeinsam eine anregende Zeit verbringen“.

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Wochenmarkt – Aufruf zur Demo

Die Aktiven der Offenen Türen verteilten auf dem Schrobenhausener Wochenmarkt den Aufruf zur Demo, die am Sonntag in München um 12 Uhr auf dem Odeonsplatz startet. Sie standen den Interessierten Rede und Antwort sowohl zu den Veranstaltern als auch zu den Beweggründen des Vereins, eine gemeinsame Anreise zur Demo zu organisieren. Aufgrund der großen Nachfrage nach dem Material musste die Aktion, die eigentlich für zwei Stunden geplant war, allerdings nach 90 Minuten abgebrochen werden.

Lediglich ein einziger Passant kommentierte die Aktion mit den Worten „Wir brauchen MEHR Nationalismus!“. Auf die Frage nach dem Wieso wandte er sich kommentarlos ab und verschwand. Die Antwort lautet halt doch Europa – und eben nicht Nationalismus!

Entdeckungsreise in die deutsche Geschichte

Das Projekt startete Anfang 2017 und stellt auf der Homepage mittlerweile ca. 1.000 Interviews zur deutschen Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts zur Verfügung.

Das Portal richtet sich an eine breite Zielgruppe, die weit über Lehrer bzw. Schüler hinausreicht. Eine Entdeckungsreise in die deutsche Geschichte – mit ihren kleinen und großen Ereignissen.

https://zeitzeugen-portal.de/