Zweimal Kino für Toleranz im November

Gescheiterte Ehe

postit PresseIm Kino für Toleranz im CinePark läuft am kommenden Dienstag, 18. November, um 20 Uhr der deutsche Spielfilm „Eltern“ aus dem Jahr 2013. Dem 1974 in Berlin geborenen Regisseur Robert Thalheim ist ein ehrliches 974 in Berlin geborenen Regisseur Robert Thalheim ist ein ehrliches Drama gelungen, das schonungslos den deutschen Alttag schildert.

Christine und Konrad leben die „moderne Ehe und Familie“: Er bleibt zu Hause und kümmert sich um Kinder und Haushalt, während sie als angehende Oberärztin das Geld verdient. Als Konrad das Angebot erhält, als Theaterregisseur zu arbeiten, steht das Familienmanagement vor großen Herausforderungen. Das Au-pair-Mädchen entpuppt sich als Fehlbesetzung, die beiden Töchter, fünf und zehn Jahre alt, geben fleißig Kontra. Konrad fällt der Rollenwechsel schwerer als gedacht, Christine stößt zwischen OP-Saal und Küche an ihre Grenzen. Erst als Konrad das Weite sucht und eine Familienauszeit nimmt, wird klar, dass sich etwas ändern muss.

Die erwachsenen Hauptrollen spielen Christiane Paul und Charly Hübner. Sie spielen mit einer Verletzlichkeit, die eine ganz eigenartige Lebensnähe entstehen lässt und die Zuschauer in ihren Bann zieht. Der Film ist ohne Altersbeschränkung freigegeben, dauert 100 Minuten und läuft auch am Sonntag, 23. November, 11 Uhr.

Der nächste Film im Kino für Toleranz mit dem Titel

Blut muss fließen

läuft bereits in der übernächsten Woche, am Dienstag, 25. November, allerdings im Jugendzentrum Schrobenhausen, Bürgermeister-Stocker-Ring 47 und beginnt bereits um 19.30 Uhr.

Dieser Film liegt den Offenen Türen sehr am Herzen. Der Verein möchte mit seinen Aktivitäten Ausländerfeindlichkeit, Rassismus und Vorurteilen jeglicher Art entgegenwirken. Der Film zeigt eine Musikszene, über die in der Öffentlichkeit nur wenig bekannt ist: Rechtsrock. Was als Konzert-Event daherkommt, ist in Wirklichkeit eine wohlkalkulierte Plattform zur Vermittlung rechter Ideologien.

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