München – „Hauptstadt der Bewegung“

Dem Aufruf der Offenen Türen in die Landeshauptstadt München waren bei schönstem Ausflugswetter ein Dutzend Mitglieder und Freunde des Vereins gefolgt. Gemeinsam erkundeten sie die Geschichte der „Hauptstadt der Bewegung“ – ein Ehrentitel der NS-Zeit, die München 1935 verliehen worden war.

1. Anlaufstelle der Ausflügler war die Gedenkstätte der Weißen Rose an der LMU.

Die Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ um die Geschwister Scholl verteilte Flugblätter an der Universität. Als sie einen Teil der Flugblätter über die Brüstung von der Empore in den Lichthof warfen, wurden sie beobachtet, verhaftet und nach einem Schauprozess hingerichtet.


Nach einer kurzen Verschnaufpause in einem griabigen urigen Hinterhof-Biergarten machten sich die Ausflügler auf zur Glyptothek

Startpunkt der Stadtführung unter den Fittichen des „Weis(s)er Stadtvogel“

Der „Weis(s)er Stadtvogel“ alias Historikerin Ina Bergmann erwies sich als fundierte Kennerin der Materie – und ließ die Gruppe äußerst kurzweilig an ihrem Wissen teilhaben. Wo die Originalgebäude nicht mehr verfügbar waren, wurde mit Fotodokumenten zurückgeblickt. So wie hier auf einen der beiden Ehrentempel, die 1947 gesprengt wurden.

 

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